20.07.2010 | Pau - Col du Tourmalet, FRA
Podium für Myriam Saugy

Saugy Roadbikin
Über 9000 Starter, über 7 Stunden Fahrzeit – und am Schluss war Onza Tires-Teamfahrerin Myriam Saugy die drittschnellste Frau und konnte sich als Siegerin der u35-Kategorie feiern lassen.
Vor einer Woche wurde Myriam Saugy zum Auftakt der «Tour de Myriam» beim «Mégavalanche Alpe d’Huez» glänzende Sechste, knapp geschlagen von Tracy Moseley, aber noch vor Fahrerinnen wie Sabrina Jonnier oder Fionn Griffiths. Nun hat die 33jährige Walliserin noch einen drauf gesetzt – und wie! Beim radtouristischen Mega-Event «Etape du Tour» konnte Saugy ihre Kategorie gewinnen. Nur zwei Frauen und insgesamt 356 Teilnehmer waren früher im Ziel.
Mit 174km Distanz, rund 4700 Höhenmetern und über 9000 Startern war die «Etape du Tour» auch dieses Jahr ein Event der Superlative. Mitten drin war Onza Tires-Teamfahrerin Myriam Saugy, und das wortwörtlich: Weil sie eine Startnummer jenseits der Tausend erwischt hatte, galt ihre Konzentration auf den ersten 50 Kilometern zwei Dingen: Erstens wollte sie in keinerlei Stürze verwickelt werden, zweitens wollte sie ihren Tritt finden. Beides gelang sehr gut, so dass sie den Col de Marie-Blanque als ersten Pass des Tages ohne Mühe bewältigen konnte. Wie sich beim zweiten Anstieg des Tages zeigte, war das Starttempo aber zu hoch: Denn am Col de Soulor hatte Saugy zu beissen.
Dennoch kämpfte sie sich auch über diesen Übergang und stellte sich den letzten 17 Kilometern Anstieg bis zur Pqasshöhe des Tourmalet. «Die ersten 10 Kilometer lief es mir noch ansprechend, und die vielen Zuschauer boten uns kühles Wasser an – wahlweise in einer Flasche zum Trinken oder als Dusche für den Kopf», blickt Saugy auf den langen Sonntag in den Pyrenäen zurück. «Auf den letzten sieben Kilometern musste ich aber beissen, und ich bekam zu spüren, dass ich dieses Jahr erst wenige Alpenpässe mit dem Rennrad bewältigt habe.
Das Durchhalten lohnte sich: Nach sieben Stunden und fast siebzehn Minuten rollte Myriam Saugy über die Ziellinie. Vor ihr hatten erst 356 Teilnehmer das Ziel erreicht, darunter gerade einmal zwei Frauen. Damit konnte sich Saugy als Gesamtdritte bei den Damen feiern lassen. Und als Siegerin der u35-Kategorie, wobei der Vorsprung auf die Zweitplatzierte am Ende «nur» 23 Sekunden betrug. Als Abschluss der «Tour de Myriam» wartet auf Saugy nun am kommenden Wochenende noch der Crosscountry-Worldcup in Champéry.
Vor einer Woche wurde Myriam Saugy zum Auftakt der «Tour de Myriam» beim «Mégavalanche Alpe d’Huez» glänzende Sechste, knapp geschlagen von Tracy Moseley, aber noch vor Fahrerinnen wie Sabrina Jonnier oder Fionn Griffiths. Nun hat die 33jährige Walliserin noch einen drauf gesetzt – und wie! Beim radtouristischen Mega-Event «Etape du Tour» konnte Saugy ihre Kategorie gewinnen. Nur zwei Frauen und insgesamt 356 Teilnehmer waren früher im Ziel.
Mit 174km Distanz, rund 4700 Höhenmetern und über 9000 Startern war die «Etape du Tour» auch dieses Jahr ein Event der Superlative. Mitten drin war Onza Tires-Teamfahrerin Myriam Saugy, und das wortwörtlich: Weil sie eine Startnummer jenseits der Tausend erwischt hatte, galt ihre Konzentration auf den ersten 50 Kilometern zwei Dingen: Erstens wollte sie in keinerlei Stürze verwickelt werden, zweitens wollte sie ihren Tritt finden. Beides gelang sehr gut, so dass sie den Col de Marie-Blanque als ersten Pass des Tages ohne Mühe bewältigen konnte. Wie sich beim zweiten Anstieg des Tages zeigte, war das Starttempo aber zu hoch: Denn am Col de Soulor hatte Saugy zu beissen.
Dennoch kämpfte sie sich auch über diesen Übergang und stellte sich den letzten 17 Kilometern Anstieg bis zur Pqasshöhe des Tourmalet. «Die ersten 10 Kilometer lief es mir noch ansprechend, und die vielen Zuschauer boten uns kühles Wasser an – wahlweise in einer Flasche zum Trinken oder als Dusche für den Kopf», blickt Saugy auf den langen Sonntag in den Pyrenäen zurück. «Auf den letzten sieben Kilometern musste ich aber beissen, und ich bekam zu spüren, dass ich dieses Jahr erst wenige Alpenpässe mit dem Rennrad bewältigt habe.
Das Durchhalten lohnte sich: Nach sieben Stunden und fast siebzehn Minuten rollte Myriam Saugy über die Ziellinie. Vor ihr hatten erst 356 Teilnehmer das Ziel erreicht, darunter gerade einmal zwei Frauen. Damit konnte sich Saugy als Gesamtdritte bei den Damen feiern lassen. Und als Siegerin der u35-Kategorie, wobei der Vorsprung auf die Zweitplatzierte am Ende «nur» 23 Sekunden betrug. Als Abschluss der «Tour de Myriam» wartet auf Saugy nun am kommenden Wochenende noch der Crosscountry-Worldcup in Champéry.